„Content Marketing“ ohne PR-Gelaber – The real Story about Content Marketing

Es war einmal ein etwas betagter König Content, der seine Heerscharen mit dem Schlachtruf „Content is king“ in das Internet entsandte. Die Waffen: Keywords! Die Mission: Bezwingt das große Ungeheuer „Voldemort“… äh „Google“. Die Strategie: Bombardiert Google mit Keywords, so oft ihr nur könnt. Das Motto: Viel hilft viel.
Doch das Ungeheuer wehrte sich gegen die heftigen Angriffe auf guten Content, Lesbarkeit und Informationsgehalt und errichtete immer bessere Barrikaden, durch die die Keywords immer schlechter durchdringen konnten.

Der alte König Content dankt ab, der neue betritt den Thron

In der Zwischenzeit wuchs die Unruhe im Volke, da es den immer sinnloser werdenden Informationskrieg nicht weiter hinnehmen wollte. Und so kam es, wie es kommen musste. Das Volk erhob sich gegen den König, bis dieser endlich abdankte.

Der neue König, ein junger Mann, doch für sein Alter recht weise, erkannte die Zeichen der Zeit. „Wir müssen das Ungeheuer füttern und sicherstellen, dass auch das Volk zufrieden ist. Doch die alten Krieger, die wohl viel von dem Ungeheuer Google verstanden, verstanden nur wenig von seiner Fütterung, oder davon, wie man mit ihm Kontakt aufnimmt. Auch von einer geschmackvollen Zubereitung wussten sie nur wenig.

Ein neues Informationszeitalter bricht an

Also entsandte der neue König seine Gelehrten, um im ganzen Land nach Experten zu suchen. Manch einer dieser weisen Professoren, Professorinnen und Profx. soll sogar das Ungeheuer Google um Rat gefragt haben.

Als die Experten endlich beisammen waren, führten sie unzählige Versuche durch, was dem Ungeheuer bloß schmecken könnte. Dabei ignorierten sie, dass Google es ihnen die ganze Zeit zu erklären versuchte. Bis sie eines Morgens entdeckten, dass dieses Ungeheuer einfach nur „wissenshungrig“ war.

Und so begannen sie, dem Ungeheuer Google vorzulesen, zeigten Präsentationen & Videos, damit das nimmersatte Ungetüm stets mit frischen Informationen versorgt wurde.

Der König ist tot, es lebe des König

Diese frischen Informationen verbreiteten sich zunehmend auch beim Volke. Auf dem Marktplatz oder in Tavernen wurden sie nun heiß diskutiert. Immer häufiger wagten die Menschen auch den Weg zu dem Ungeheuer, auch wenn das eine oder andere Opfer schon erbracht werden musste. Denn leider lebte Google nicht vegan, begnügte sich aber mit kleinen Panda-Bären oder Pinguinen, die es sich zunehmend gern einverleibte.

Der neue König Content wurde beim Volke immer beliebter. Denn die Menschen in seinem Land konnten mit diesen Informationen viel bewegen. Die Frauen wussten nun endlich, wie sie ihre Haare seidig glänzend machten. Die Männer konnten nun viel effektiver arbeiten, indem sie nun wussten, wie sie ihre Werkzeuge richtig einsetzten. Ja und die Frisöre und Werkzeugmacher freuten sich, wenn die Kunden zu ihnen kamen, und sie um ihren Rat fragten. Das belebte den Konsum und die Wirtschaft in dem alten Königreich.

Und zum Dank versammelten sich die Menschen vor dem Balkon des Königs und johlten nach Leibeskräften: „Der König ist tot, es lebe der König.“

Das also ist die wahre Geschichte über das Content Marketing. Nur den Begriff, den gab es anno dazumal freilich noch nicht.